Projekt „stark gegen Mobbing und Gewalt“ – Gemeinsam für ein respektvolles Miteinander

Im Rahmen unseres Schulprogramms fand das Projekt „Stark gegen Mobbing und Gewalt“ statt, an dem alle Jahrgangsstufen teilnahmen. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Handlungssicherheit zu stärken und ihnen Strategien für schwierige Alltagssituationen zu vermitteln.

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Arbeit in der Stufe 1. Hier wurde intensiv geübt, wie man in unterschiedlichen Konflikt- und Stresssituationen ruhig und handlungsfähig bleiben kann. In abwechslungsreichen Übungen lernten die Kinder, klar „Stopp“ zu sagen, sich zu entfernen und ihre eigenen Grenzen zu setzen. Beim sogenannten Streitspiel konnten sie typische Konfliktsituationen durchspielen und angemessene Reaktionen erproben.

 

Weitere wichtige Inhalte waren die Entwicklung einer mutigen Körperhaltung („Mut-Haltung“) sowie das bewusste Ruhebewahren bei Beleidigungen. Die Schülerinnen und Schüler trainierten außerdem, sich aus  unangenehmen Situationen zu lösen – zum Beispiel wenn sie festgehalten werden- und wie sie reagieren können, wenn persönliche Gegenstände weggenommen werden. Auch Alltagssituationen wie Konflikte im Bus wurden thematisiert und gemeinsam besprochen sowie durchgespielt.

 

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war es, den Kindern zu vermitteln, wann und wie sie Hilfe holen können. Gleichzeitig wurde das Gemeinschaftsgefühl in Spielsituationen des Zusammenhaltens gestärkt.

 

Alle Jahrgangsstufen durchliefen eine Auffrischung des Programms, sodass bereits bekannte Inhalte wiederholt, vertieft und gefestigt werden konnten.

 

Geleitet wurde das Projekt von Uwe Trevisan, dem Gründer von „Deeskalation Deutschland“, der mit seiner Erfahrung und praxisnahen Herangehensweise wichtige Impulse setzte.

 

Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig zu stärken und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um respektvoll, selbstbewusst und gewaltfrei miteinander umzugehen.